Podiumsdiskussion: Der überforderte Staat!?
21. Oktober 2010 - An der Haushaltspolitik eines Staates oder Landes lässt sich viel über das Verhältnis von Staat und Individuum ablesen. Nicht linear, aber doch im Grundsatz gilt: Je größer das Volumen eines Haushalts, desto stärker ist die staatliche Intervention in das Leben des Bürger. Daraus ergeben sich viele Fragen, die die Rolle des Staates betreffen:
Bewirken hohe Steuerlasten bei gleichzeitigem Anwachsen der staatlichen Leistungen eine Überforderung des Staates? Führt eine hohe Staatsquote zur Schwächung der Gesellschaft, da der Einzelnen immer stärker von der Zuwendung und der sozialen Absicherung des Staates abhängig ist? Leiden unsere Volksvertreter an einem politischen Helferkomplex oder warum fällt ihnen das Sparen so schwer? Verspielt der harte Sanierer alle Wahlchancen, so dass am Ende immer der regieren kann, der das Geld mit vollen Händen ausgibt? Welche Lösungsansätze gibt es, um die steigende Staatsverschuldung zu bremsen?
Darüber und über viele andere Fragen und Aspekte diskutierten Katja Suding, haushalts- und finanzpolitische Fachsprecherin der FDP Hamburg, Marcel Schweitzer, Geschäftsführer des Bundes der Steuerzahler Hamburg und Ingo Zipkat, evangelischer Pastor aus Rissen, mit einem seh engagierten Publikum. Die Moderation übernahme Carl Jarchow. stellvertretender Vorsitzender des FDP Bezirksverbandes Altona.
Fotos: Gerhold Hinrichs-Henkensiefken





